... frohe Ostern! Ja die hatten wir! Wie schon von Conrad erwähnt, ging es mit Lukas und Nina für 2 Ostertage ins 130 km, nordöstlich von Budapest gelegene, 66.000-Einwohner-Städtchen Eger. Am Ankunfstabend suchten und fanden wir ziemlich schnell eine Penzio, welche für uns ein 6-Bettzimmer übrig hatte. Blaue Wände, Messingfensterteilung, Frühstückstisch mit lachsfarbener Tischdecke unter der Glasplatte. Nach kurzen Kleinstadterkundungsgängen landeten wir am späten Abend in einer Spilunke mit wild feiernden 18-20-Jährigen. Eine Kostprobe vom Zitronen-Sahne-Törtchen blieb Lukas nicht verwehrt. Am nächsten morgen pellten wir uns mehr oder weniger schwerfällig aus den Kojen, genossen ein reichhaltiges Osterfrühstück, packten überflüssiges Gemeinschafts-Gepäck unter das Buffet, und machten uns leichten Schrittes aus der Stadt zum Berg. Zwischen Bükkgebirge und Matra lässt es sich gut wandern! Durch einige Datschen-Anlagen hindurchgeschlängelt fanden wir endlich den richtigen Weg zum Gipfel. Ein sehr steiler Aufstieg, mancher jedoch schleppte motiviert sein Rad bis hoch hinauf, um dann - nicht unspektakulär - downzuhillen. Also mitm Rad abwärts schleudern...

Etwas vom Weg abgekommen, landeten wir in einem privaten Gartenhausgrundstück (siehe Foto oben) mit eiersuchenden Bewohnern. Mit lautem Geplapper wurden wir empfangen, als wir aus dem Wald stacksten und uns als Touristen outeten, Gelächter schallte im Hang.

Eger ist so sauber, da kann man sich ruhig mal hinsetzen! Prost!
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